Gründonnerstag: Jesus in Gethsemane

Angst

Und er (Jesus) geriet in Todesangst und betete heftiger.
Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.
 Lukas 22, 44

 

Jesus in Gethsemane Lukas 22,39–46

Und er ging nach seiner Gewohnheit hinaus an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch die Jünger. Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! [Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Und er geriet in Todesangst und betete heftiger. Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.] Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend vor Traurigkeit und sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!

 

Wann kommen sie mich holen? Worauf hab ich mich da eingelassen?

Vater, du bist immer für mich da. Ich weiß, dass am Ende alles gut wird. 

Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. 

Ich vertraue dir!

Wie lange wird das alles dauern?

Danke, dass du bei mir bist!

Ich spüre dich nicht mehr.

Du bist größer als alle, die mir weh tun werden. 

Die Schmerzen werden real sein. Genauso wie der Spott und die Verachtung.

Deine Liebe ist stärker als der Hass all dieser Menschen. Das hast du so oft gezeigt.

Wie soll ich das aushalten? Ich hab ANGST!

Ich weiß, dass du an meiner Seite bleibst.

MEIN GOTT, MEIN GOTT, WARUM HAST DU MICH VERLASSEN?

 

Herr, du weißt, was Angst ist. Wir können mir unserer Angst zu dir kommen.

Sogar mit der Angst, dass du uns verlassen hast. Danke!

 

Sibille Schöntauf